Der viertägige Mallorca Urlaub begann für uns um 13 Uhr, wo wir das Haus verließen, um mit der S-Bahn nach Düsseldorf zu fahren. Dort kamen wir um 14 Uhr an und hatten im neu gebauten Teil der S-Bahnhaltestelle gleich die Möglichkeit, unsere Koffer an einem LTU Schalter aufzugeben, bevor wir das Terminal betraten. Da wir ein wenig früh dran waren, hatten wir noch 2 ½ Stunden, welche wir am Flughafen verbrachten, bevor es um exakt 17 Uhr pünktlich mit einem Airbus 321 nach Mallorca ging. Der Flug war zu 2/3 ausgebucht und recht ruhig. Allerdings führte die Strecke nicht, wie üblich ab Marseille über das Mittelmeer zu der größten Baleareninsel, sondern über Südfrankreich und Spanien bis nach Barcelona und dann Richtung Westen nach Mallorca. Der Grund war ein Starkwindfeld über dem Mittelmeer, welches umflogen werden musste.

 
 

Gegen 19:00 Uhr, also nach zwei Stunden Flugzeit, landeten wir und keine 10 Minuten später waren auch schon die Koffer da. Als erstes ging es zum Schalter der Autovermietung Record. Obwohl nur ein Paar vor mir in der Schlange war, war die Dame hinter dem Schalter mit Fahrzeugrückgaben und Telefonaten hemmungslos überfordert. Jedenfalls hatten wir nach einer halben Stunde unseren Mietvertrag unterschrieben und hielten den Schlüssel in der Hand. Soviel zum Thema Leihwagen auf Mallorca. Doch halt, wir wollen nicht ungerecht sein. Wer weiß, warum die Dame einen solchen schlechten Tag hatte. Und letztlich hat ja alles geklappt. Unsere Buchung war da, wir hatten die Papiere in der Hand, alles gut. Man sollte sich im Urlaub, von Anfang bis Ende, aber auch nicht nur dort, sondern auch Zuhause, eine gewisse Lässigkeit angewöhnen - das macht alles leichter und entspannter. Mit den nötigen Unterlagen, den Schlüsseln und unserem Gepäck ließen wir die Dame von der Autovermietung hinter uns, der Urlaub konnte beginnen! Nachdem wir das Flughafengebäude verließen, merkten wir auch den vorgenannten Starkwind. Es herrschte Sturm auf der Insel. Der Wagen, ein Renault 206 war schnell im Parkhaus gefunden und mit der schon zu Hause ausgedruckten Routenplanung ging es nach einmaligen Verfahren in 20 Minuten zum Hotel Maria Isabell an der Playa de Palma. Der Check In war in 10 Minuten erledigt. Nach schnellem Umziehen und Duschen konnten wir auch gleich in den Speisesaal, wo noch ein mit Folie abgedeckter Teller zu essen für uns bereitstand.

 
 

 

Noch ein kurzes Wort zu den Zimmern. Sicherlich keine Luxusherberge, aber für ein drei Sterne Hotel vollkommen in Ordnung. Für unseren kleinen Urlaub war das ganz okay. Wären wir länger hier und hätten vor allem das nötige Kleingeld, könnte man sich hier auf der Insel auch sehr luxuriös einquartieren. Denn die noblen Mallorca Villen können sich sehen lassen und bieten sicherlich den ein oder anderen Komfort. Doch das ist ja auch das Schöne an Mallorca, man kann so und so wohnen, ganz nach Geschmack und Geldbeutel. Und auch ganz abhängig davon, was man so unternehmen möchte, auf der Insel. Wir jedenfalls wollten noch los und etwas erleben. Auf Mallorca kann man ja hinsichtlich der Unterkunft alles bekommen, wenn man es bezahlen kann und möchte. Vom einfachsten Zimmer bis hin…, ja, nach oben sind sicherlich keine Grenzen gesetzt. Und natürlich könnte man sich auch exklusive Immobilien auf Mallorca kaufen, wenn man das nötige Kleingeld hätte. Doch so etwas ist nicht wirklich für jedermann erschwinglich, aber davon träumen kann man ja mal, obwohl – wir sind ja nicht nur zum Schlafen nach Mallorca geflogen, oder? Mittlerweile schon fast 21 Uhr, wollten wir den Tag noch nicht so schnell beenden und fuhren als erstes durch die Straßen der Playa de Palma bis nach El Arenal.

 

 
 
 

Jenes hatte für mich eher Erinnerungswert, da ich vor 10 Jahren mit Freunden mal dort im Urlaub war. Aber zugegeben hat sich dort nicht viel verändert.  Ich erkannte vieles wieder und fand auch schnell das damalige Hotel. Allerdings erkannten wir auch, dass aufgrund der Wintersaison Ende November dort fast alle Lokalitäten geschlossen hatten. Anschließend fuhren wir noch zum Hafen von Palma, in der Hoffung, das dort noch etwas los sei. Leider war dem am Donnerstagabend nicht so. Wir liefen noch ein paar Minuten am Hafen entlang, sahen uns im dunklen die Yachten an und machten uns gegen 23 Uhr wieder zurück auf den Weg zum Hotel. Dort sahen ich noch ein paar Minuten TV und beendeten so den Tag.

 

                                                                                                                                              
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