In Bologna, bzw. Milano Marittima an der italienischen Adria waren wir vor 10 Jahren schon einmal, aber ein günstiger Ryanair-Flug und diesmal die Kombination mit San Marino ließen uns zum Wiederholungstäter werden. Außerdem haben wir uns Ende Mai in Italien warme Strand-Temperaturen erhofft, was sich aber als Trugschluss erwies. Um 11 Uhr verließen wir am Samstagvormittag unser Zuhause und fuhren etwas über eine Stunde zum Parkplatzanbieter EasyPark nahe dem Flughafen Köln / Bonn. Von dort wurden wir in 7 Min. zum Terminal gefahren, wo wir um 12:30 Uhr ankamen. Wie jedes Mal folgte eine kleine Shopping-Runde entlang der Modegeschäfte, bevor wir durch die Sicherheitskontrolle gingen.

 
 
 
 

30 Min. später begann das Boarding und wir saßen im Flieger. Allerdings getrennt (Reihe 33 und Reihe 6), denn das ist wohl neuerdings die Ryanair-Politik, wenn man kein Priority bucht. Es folgte die Durchsage, dass wir aktuell nicht starten dürften und eine Stunde in der Parkposition warten müssten (leider ohne zusätzliche Information über die Gründe). Schließlich starteten wir um 15.15 Uhr bei durchwachsenem Wetter nach Norden und flogen daraufhin eine 150 Grad Kurve auf das Bergische Land hinaus. Die weitere Route führte vorbei an Frankfurt, Stuttgart und Oberstdorf im Allgäu. Da es ab Frankfurt durchgehend wolkig war sahen wir von den Alpen leider nichts, nur über dem Gardasee (wo wir den Landeanflug begannen) war eine kleine Wolkenlücke.

 
 
 
 

Dann über Verona, woraufhin wir uns zwischen Ferrara und Bologna in eine Warteschleife begaben. Insgesamt flogen wir 30 Min. / 5x im Kreis und landeten schließlich um 17 Uhr mit 1 Std. 15 Min. Verspätung in Bologna. Der Flugplatz „stand unter Wasser“, sodass wohl ein Gewitter der Grund für die Warteschleife war. Am Hertz-Schalter, der auch für den Anbieter Fire fly zuständig war, war der Papierkram schnell erledigt und wir erhielten ein Upgrade auf einen Opel Astra (gebucht war ein Fiat Panda). Der Wagen hatte zwar schon 86.000 km auf dem Tacho, war aber in einem allgemein guten Zustand und mit allerlei elektronischen Helfern „vollgestopft“.

 
 
 
 

Über den noch mautfreien Stadtring von Bologna und weiter über die Tangentiale A14 und schließlich die SS16 fuhren wir in 1 Std. 15 Min. nach Milano Marittima, wo wir um 19 Uhr ankamen. Im vorab gebuchten Hotel Majestic erhielten ein Zimmer mit direktem Blick auf die Adria (die meisten Zimmer haben seitlichen Seeblick). Obwohl dunkle Wolken am Himmel waren, war es mit 22 Grad noch angenehm warm. Also liefen wir zum nahen Restaurant Braceria Sorrento, wo wir im Außenbereich zu Abend aßen. Es folgte ein kurzer Spaziergang zurück zum Hotel, wo wir den Abend auf dem Balkon im 5. Stock mit Blick auf das Meer ausklingen ließen.

 
 
                                
 
                                
             

 

                                                                                                                                                                          
 
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