Woche 1

                    

                        

                             

   

28.12.2017 - Reisebericht - Kalifornien - Tag 6 - Los Angeles - Santa Monica Pier - Venice Beach - Rodeo Drive - Hollywood Boulevard - Walk of Fame - Hillywood Schild / Sign - Griffith Observatorium

Reiseblog - Fotoblog - USA - Kalifornien - Camarillo - Pension Sandra

 
 
 
 

Für einen weiteren Tag ließen wir unsere Freunde in Camarillo ihren Alltag bewältigen und fuhren nach Los Angeles. Erneut ein wunderschöner, sonniger Tag, in dessen Verlauf es bis 26 Grad warm wurde. Entlang des Highways 101 und des Interstates 405 waren wir in ca. 1 Std. am Santa Monica Pier. Auf dem Pier (noch über dem Strand) sind zahlreiche Parkplätze, wo wir den Wagen abstellten. Entlang diverser Geschäfte, Restaurants und Kirmes-Fahrbetrieben liefen wir zum Ende des Piers. Eigentlich ist der Pier mehr ein Rummelplatz und Touristen-Attraktion in Santa Monica. Wir genossen den Blick auf den ca. 500 Meter breiten Strand entlang der Küste, der aufgrund der arbeitsfreien Tage nach den Weihnachtsfeiertagen gut besucht war.

 
 
 
 

Letztlich liefen wir den asphaltierten Fußweg hinter dem Strand entlang, der sich hervorragend zum Inliner Skaten eignet. Dann zurück zum Fahrzeug und 2 Meilen weiter zum Venice Beach, wo wir am Straßenrand des Nelson Way eine (kostenlose) Parklücke fanden. Wie schon vor über 10 Jahren als ich zum letzten Mal dort war, ist der Venice Beach immer noch etwas der Strand der Träumer, Freaks und Verrückten. Viele kleine Geschäfte welche T-Shirts, Tattoos und auch (offiziell) Marihuana verkaufen. Wir liefen entlang der Geschäfte, kurz zum Strand mit dem nahen Skatepark und waren nach 40 Min. wieder verschwunden – muss man nicht gesehen haben. Das nächste Ziel war der 11 Meilen entfernte Rodeo Drive.

 
 
 
 

Wir parkten am Beverly Gardens Park und liefen 3 Min. zur Rodeo Drive. Ähnlich wie auf der Königsallee in Düsseldorf, reihen sich dort die teuren Mode- und Schmuck-Geschäfte aneinander und die super-teuren Autos (Ferrari, Rolls Royce, etc.) waren zahlreich vorhanden. Mittlerweile wird die Straße von dezenter Musik beschallt und alles ist 200%ig akkurat und gepflegt. Wir liefen den Rodeo Drive bis zum Beverly Wilshire Hotel hinunter. Nach einem kleinen Schlenker durch die angrenzende, kleine, noble Shopping Arkade liefen wir zurück in Richtung Auto. Allerdings mit einem weiteren Umweg in die Läden von Lacoste und GUESS, dessen Preise zwar kein Outlet-Preis-Niveau hatten, aber dennoch nicht unsagbar teuer waren.

 
 
 
 

Am Rande bemerkt, fielen mir die Messing-Schilder von diversen privaten Schönheitskliniken auf (dort bestimmt der Renner). Zurück zum Auto stoppten, wir noch kurz am Beverly Hills Schild in dem kleinen Park. Dann fuhren wir 5 Meilen zum Hollywood Boulevard mit dem Walk of Fame. Die kleinen, privaten Parkplätze in der Seitenstraße verlangten USD 30 Parkgebühr, egal ob man dort nur 10 Min. steht oder den ganzen Tag. Zum Glück fanden wir eine Parklücke in einer Seitenstraße mit Parkuhr. Wir liefen den von Touristen aus aller Welt überlaufenen Hollywood Boulevard entlang, der nur noch aus Souvenirgeschäften, Wax-Museen, Ripley's Believe It or Not! und sonstigen sinnlosen Kram-Läden besteht.

 
 
 
 

Dann weiter zum Dolby Theater, wo alljährlich die Oscars verliehen werden. Dies ist ein riesiger Shopping-Komplex mit Restaurants und den üblichen Läden. Herauszuheben sind lediglich die Brücke von der aus man das Hollywood-Schild in den Hügeln sieht, und im obersten Stock des Gebäudes der Blick auf den Hollywood Boulevard möglich ist. Dort sammelte ich bei der Gelegenheit im Hard Rock Cafe Shirt Nr. 65 ein. Es folgte ein Spaziergang entlang der Sterne des Walk of Fame. Zwei Anmerkungen dazu: 1. Die meisten kannte ich gar nicht und 2. Der Stern von Donald Trump war reichlich mit Edding beschmiert (was hat der mit der Filmindustrie zu tun?). Gesehen und für gut befunden kehrten wir im Anschluss im nahen Hooters Restaurant ein und aßen zu Mittag.

 
 
 
 

Nach 2 Std. waren wir wieder am Auto, schenken uns den nahen Sunset Boulevard und fuhren 4 Meilen zum Hollywood Schild. Zuerst steil bergauf durch ein Wohngebiet welches auf Schildern weißmachte, dass es hier nicht zum Hollywood Schild geht (gelogen) und dann entlang dem kurvenreichen Lake Hollywood Drive. Am besten gibt man im Navi das Ziel Canyon Lake Drive ein und erreicht so einen Park, von dem aus das berühmte Schild keine 500 Meter entfernt ist. Dort parkten zahlreiche Autos am Straßenrand und sogar die Polizei regelte den Verkehr. Man kann zu Fuß die Straße weiter aufwärtslaufen und ist dann nur noch 300 Meter vom Hollywood Sign entfernt. Unser nächstes Ziel war die 10 Meilen entfernte Walt Disneys Concert Hall die wir nach 30 Min. verstopfter, 6 spuriger Autobahn (je Richtung) erreichten.

 
 
 
 

Das Konzerthaus fand ich wegen seiner futuristischen, verspielten Architektur lohnenswert von außen anzusehen. Wieder über den Highway zurück, fuhren wir 10 Meilen zum Griffith Observatorium, von dem aus man den besten Blick auf Los Angeles hat. Eigentlich wären wir passend zum Sonnenuntergang dort gewesen, aber die Idee hatten noch 1.000 andere Touristen. Das bedeutete, ab halber Strecke den Berg hinauf 45 Min. Stopp and Go, sodass wir den Sonnenuntergang im Stau erlebten und erst bei Dunkelheit oben ankamen. Der Abzweig zum großen Parkplatz vor dem Observatorium war natürlich wegen Überfüllung gesperrt, sodass wir halblegal am Straßenrand hinter dem Tunnel parkten.

 
 
 
 
 

Genervt liefen wir schließlich zu dem Aussichtspunkt hinter dem Observatorium, von wo aus man einen genialen Blick auf L.A. hat. Ein riesiges Lichter-Meer mit den Hochhäusern in der Mitte, letztendlich war es die verschenkte Zeit wert. Mittelwelle schon 18 Uhr, fuhren wir zur Universal City. Aber USD 20 Parkgebühr nur um die Leuchtreklame zu sehen und entlang der Geschäfte und Restaurants zu laufen, war uns die Aktion nicht wert und machten vor der Einfahrt zum Parkplatz kehrt. Also fuhren wir entlang der zuerst staubelasteten Autobahn aus Los Angeles heraus und in einer Stunde zurück nach Camarillo. Dort aßen wir im Applebees nahe der Outlet-Mall zu Abend und waren um 21 Uhr wieder bei unseren Freunden zu Hause.

 
 

        

                                                                                                                                                               

 
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