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10. / 11.11.2018 - Reisebericht Namibia - Tag 1 - Hinflug - Flug mit British Airways nach London - Weiterflug mit Airbus A380 nach Johannesburg - weiter mit Comair nach Winhdhoek - DUS - LHR - JNB - WDH

Reiseblog - Fotoblog - Namibia - Airbus A380

 
 
 
 

Nach 2x Südafrika war Namibia schon länger „im Visier“, aber auch Peru stand zur Debatte, zumal die Flugpreise ähnlich waren. Nach den sprachlichen Schwierigkeiten des Südamerika Urlaubs 2016 setzte sich letztendlich Namibia durch, denn dort soll ja (auch) deutsch gesprochen werden. Die Flüge wurden gebucht und da ich die Hotelpreise in Südafrika als günstig in Erinnerung hatte, erwartete ich nichts Anderes von Namibia. Aber bei der Ausarbeitung der Route wurde klar, dass ich da ganz schwer auf dem Holzweg war – unter 150 Euro zahlten wir für kaum eine Unterkunft. Hoffentlich lohnt es sich… Da wir schon mal in der Gegend waren war es einfach Namibia mit den Victoria-Fällen in Zimbabwe / Sambia zu verbinden.

 
 
 
 

Der 1 Std. 30 Min. Flug kostete beachtliche 170 EUR p.P. – Low Cost Flieger gibt es dort leider nicht. Alles in allem ein recht teurer Urlaub. Um 15:30 Uhr am Samstag fuhren wir bei ungemütlichem November-Regenwetter zum nahen S-Bahnhof, von wo aus unsere Nachbarn den Wagen am Folgetag abholten und zurück zu unserem Haus fuhren (Danke!). Mit dem Zug benötigten wir 1 Std. zum Düsseldorf Fernbahnhof und fuhren von dort weiter mit dem Sky-Train zum Terminal-Gebäude. Den Check In haben wir am Vortag bereits online erledigt, sodass wir schnell die Koffer abgeben konnten und nach einer kurzen Shopping-Runde mit geringer Wartezeit in den Sicherheitsbereich gingen.

 
 
 
 

Dort hatten wir noch 30 Min. Zeit bis zum Boarding unseres ersten Fluges nach London. Überpünktlich, sogar 15 Min. vor der geplanten Abflugzeit um 19:15 Uhr, verließen wir Düsseldorf mit einem Airbus A319 und flogen 1 Std. nach London Heathrow.  Beim Anflug sagen wir auf der rechten Seite sitzend das Stadtzentrum von London (die Tower Bridge und das London Eye waren deutlich zu erkennen). Merke: Wer zu früh in London landet, für den ist erst mal kein Gate frei, sodass wir 10 Min. auf dem Vorfeld herumstanden. Nach Ankunft im Terminal folgte der lange Spaziergang durch das Terminal 5 (und jenes ist sehr, sehr groß) zur Sicherheitskontrolle.

 
 
 
 

Denn wie wir schon Weihnachten 2017 auf dem Weg nach Los Angeles gemerkt haben, werden alle Umsteiger in London kontrolliert, dort traut man niemanden. Dann eine unterirdische Zugfahrt, unter das Vorfeld hindurch, denn das Terminal besitzt 3 Unter-Terminals. Weiter ein Spaziergang entlang der zahlreichen Geschäfte und schließlich erreichten wir 1 Std. nach der Landung unser Gate. Dort warteten wir 15 Min., bis das Boarding 45 Min. vor der geplanten Abflugzeit begann. Wir nahmen im Airbus A380 von British Airways auf dem Unterdeck Platz und machten uns mit dem Entertainment-System vertraut. Wir schon bei Emirates Airbus A380 waren genügend Filme für bestimmt 1 Jahr Flugzeit vorhanden.

 
 
 
 

Mit ein paar Minuten Verspätung starteten wir um 21:30 Uhr bei strömenden Regen nach Süden und flogen quer über Frankreich (vorbei an Paris) über das Mittelmeer und erreichten Afrika im äußersten Osten von Algerien. Dort erst gab es nach mehr als 2 Std. Flugzeit endlich das Abendessen. Dabei sah ich mir den Film “Oceans 8” an und bereits schlief über Zentral-Algerien ein, noch bevor das Essen abgeräumt wurde. Über Botswana wurde ich nach 6 Std. Schlaf wach - gerade richtig, denn es wurde das Frühstück gereicht. Nach endlosen 10 Std. 15 Min. landeten wir schließlich um 10 Uhr (mehr als 30 Min. vor Plan) bei sommerlichen 30 Grad in Johannesburg.

 
 
 
 
 

Auch hier liefen wir wieder durch lange Gänge und gelangten schließlich zu einer Passkontrolle (an der auch der Pass gestempelt wurde, obwohl wir nur im Transit waren). Schließlich erreichten wir das Terminal B mit sehr zahlreichen Geschäften (viele davon afrikanische Handwerkskunst). Dort hielten wir uns die nächste Stunde auf, bis wir schließlich in ein Kellergeschoss gingen wo mehrere Gates sind, ähnlich wie die Ryanair-Gates in der „hinterletzten“ Ecke des Flughafens. Von dort wurden wir mit dem Bus zur Außenposition gefahren, wo die Boeing 737-800 von Comair mit der Bemalung von British Airways bereitstand.

 
 
 
 

Nach langem Taxiway hoben wir um 12.30 Uhr nach Süden ab, flogen eine 180 Grad Kurve nach Norden und schließlich wieder zurück über Botswana, wo wir die Hauptstadt Gaborone überflogen. Nach weiteren 1 Std. 30 Min. Flug (auf dem es sogar ein ordentliches, warmes Essen gab) erreichten wir endlich unser Ziel Windhoek in Namibia. Auf dem familiären Flughafen gibt es keine Fluggastbrücken, wir parkten auf dem Vorfeld und liefen bei 35 Grad Celsius zum Gate – der Urlaub kann beginnen.

 
 

 

                                                                                                                                                                

 
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