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20.11.2019 - Reisebericht Japan - Tag 12 - Fushimi Inari-Taisha - Higashiyama Viertel - Kiyomizu-dera, - Sagano Sight Seeing Tram  - Kaiserpalast Kyoto - Gion-Viertel - Teramachi Shopping Street

Reiseblog - Fotoblog - Japan - Shizuoka-  Shizutetsu Hotel Prezio Shizuoka Ekinan

   
 
 
 
 

Nach einem spanischen Tappas Frühstück im Schwesternhotel 200 Meter vom eigentlichen Hotel entfernt, checkten wir aus unserem Hotel aus und ließen die Koffer dort verwahren. Eigentlich kann man in Kyoto problemlos 3 Tage verbringen, aber die Hotelpreise waren uns in der alten Kaiserstadt einfach zu hoch, sodass wir unseren Besuch auf 2 Tage abkürzten. Wir liefen 10 Min. zur Gion-Shijo Station und fuhren von dort mit der Keihan Main Line weitere 10 Min. zur Fushimi-Inari Station. Nach kurzem Fußweg erreichten wir den Fushimi Inari-Taisha. Der Schrein sieht aus wie viele andere, die wir zuvor auf unserer Reise gesehen haben.  Man konnte an Seilen ziehen, sodass man eine Glocke bewegte mit dem daraus folgenden Geräusch.

 
 
 
 

Kurz dahinter beginnen die schon die scharlachroten Tori (die hölzernen Tore), welche hinauf auf einen Hügel führen. Im unteren Bereich jener war es fürchterlich voll, es war ein Gedränge und Geschiebe der Menschenmenge. Nach ca. 200 Meter bogen wir links ab (nicht mehr weiter den Berg hinauf) und plötzlich war es auch leer. Im weiteren Verlauf liefen wir zwar wieder bergauf durch die zahlreichen Tore (es sollen ca. 6.000 sein), bis wir zu einem kleinen See gelangten. Dort war unser Wendepunkt von wo aus wir wieder zurück zum Fushimi Inari Taisha Schrein, bzw. zur Inari Staion liefen. Von vorgenannter Zughaltestelle fuhren wir mit der Nara Line 1 Station bis Tofukuji und weiter mit dem Bus.

 
 

 
 

Von dort aus dann die Altstadt, dem Higashiyama Viertel etwa 800 Meter bergauf zum Kiyomizu-dera, ein riesiger budhistischer Tempel und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Kyoto. An einem Hang gelegen hat man von dort einen hervorragenden Blick auf die Stadt. Man betritt das Gelände über Treppen, bzw. dem West Gate und läuft auf eine 3-stufige Pagode zu. Daraufhin läuft man direkt auf den Haupttempel Kiyomizu-dera zu, den man nach Zahlung von 300 JPY = 2,50 EUR betreten darf. Vor dem Haupttempel war eine Schlange vor einem Drachen, aus dessen Maul Wasser in ein Becken fließt. Dort wuschen sich alle Hände und Gesicht. Wir aber waren schon sauber und liefen direkt in den riesigen Tempel hinein, der komplett aus Holz ist.

 
 

 
 

Dort kann man sich verschiedene Zettel kaufen, welche einem Erfolg im Beruf oder Glück mit der Familie, oder… versprechen. Dort ist auch ein Balkon, von dem aus man auf den bunt gefärbten Wald und auf eine weitere, 3-stöckigen Pagode blicken konnte. Zu jener liefen wir dann auch, bzw. noch ein paar Meter weiter zum Kyoto Shiei Shimizuyama Friedhof, wo auch ein Kaiser beerdigt ist (abgesperrt). Schließlich wieder zurück zum Hauptschrein und über kleine Wege durch einen Garten zum West-Gate. Von dort flanierten wir entlang der zahlreichen Geschäfte in der Altstadt, welche entweder auf Souvenirs für den asiatischen Einrichtungsgeschmack, Kimonos (auch zum Verleih) oder Essen-Snacks ausgerichtet sind.

 
 

 

 
 

Folglich liefen wieder viele junge Frauen mit einem Kimono bekleidet herum. Final gönnte ich mir für100 JYP eine Bratwurst am Spies, bevor wir den Bus zum kaiserlichen Palastgelände in Kyoto nahmen. Nach 20 Min. Fahrt waren wir am südlichen Ende des 0,7 m2 großen Geländes angekommen und liefen gut 600 Meter durch ein Parkgelände. Denn um 14 Uhr beginnt am Seisho-mon Tor jeden Tag die kostenlose Führung in englischer Sprache durch den Kaiserpalast. Fast hätten wir den Start des Rundganges im Warteraum verpasst, denn die Tour begann ohne Information (zumindest nicht auf Englisch). Wir wurden vorbei an verschiedenen Gebäuden geführt, aber die Führerin war genau das Gegenteil von begeisternd und ihr Englisch zudem kaum verständlich.

 
 

 
 

Das einige was ich verstand war, dass der Kaiser dort bis im Jahr 1868 lebte und das die Haupthalle noch heute für repräsentative Zwecke genutzt wird. Folglich verließen wir die Gruppe nach 30 Min. und setzten den Rundgang auf eigene Faust fort. Dabei sahen wir den Thron des Kaisers, genannt Takamikura, auf einer achteckigen Plattform fünf Meter über dem Boden. Beeindruckend fanden wir den Oike-niwa Garten, noch nie einen so penibel gepflegten Garten gesehen. Da der heutige Tag recht kühl und wir folge dessen durchgefroren waren, gingen wir anschließend auf einen Kaffee in ein Kaffeehaus auf dem Gelände, um wieder aufzutauen. Dann verließen wir das Palastgelände und fuhren mit dem Bus ca.20 Min. zum Bahnhof Nijo Station und dort 2 Stationen mit der San Line bis zum Bahnhof Saga Arashiyama.

 
 

 
 

Denn unser Ziel war es mit der Sagano Sight Seeing Tram zu fahren, einen Panoramazug, der durch eine Schlucht, entlang einem Fluss und durch Tunnel und über mehrere Brücken fährt. Aber am Fahrkartenschalter erfuhren wir, dass nur noch für die letzte Fahrt um 19 Uhr Tickets verfügbar sind. Und dann ist es bereits dunkel und eine solche Fahrt macht gar keinen Sinn. Also wieder mit dem Zug zurück ins Stadtzentrum, bzw. der Altstadt (Gion-Viertel), wo wir schon am Vortag entlang spazierten. Dort kehrten wir in ein kleines Restaurant ein, welches „vollgestopft“ mit verschiedenster Dekoration war. Anschließend setzten wir unseren Weg in die überdachte Fußgängerzone Teramachi Shopping Street fort und entdeckten in einem Sportgeschäft sogar Borussia Dortmund Trickots (die von Herne West leider auch).

 
 
 
 

Gegen 18 Uhr liefen wir zurück zum Hotel, holten unsere Koffer ab und fuhren mit dem Bus zum riesigen Hauptbahnhof. Gemäß unserem App fuhr der nächste Shinkansen Zug Richtung Tokio in 5 Min. (selbst abends noch im 10 Min. Takt – wow). Mit jenem fuhren wir 1 Std. 45 Min. bis Shizuoka, wo wir 20.30 Uhr ankamen. Vom Bahnhof dann noch 5 Min. Fußmarsch bis zum gebuchten Shizutetsu Hotel Prezio Shizuoka Ekinan. An der Rezeption sprach man leider kein Englisch mehr, aber jedem ist klar, worum es beim Check In geht. Das Zimmer verließen wir den Abend nicht mehr und sprachen über das bisher erlebte.

 
 

                                                                                                                                                      

 
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