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24.11.2019 - Reisebericht Japan - Tag 16 - Omotesando - Takeshita Street - Yoyogi-Park - Meiji Jingu First Torii Gate - Meiji-Schrein - Metropolitan Government Building (Rathaus) - Haneda Airport - Air China

Reiseblog - Fotoblog - China - Peking -  Beijing Pudi Hotel

   
 
 
 
 

An unserm letzten Tag in Tokio hatte endlich der Regen aufgehört, wegen weiterhin tiefhängender Wolken machte aber der Besuch des Skytrees weiterhin keinen Sinn. Nach dem Frühstück checkten wir aus dem Hotel aus und deponierten dort unsere Koffer. Dann liefen wir entlang der zahlreichen Stände der Nakamise Shopping Street zum U-Bahnstation Asasuka. Von dort fuhren wir wieder 30 Min. mit der Ginza Line bis Omote-Sando Station. Denn dort beginnt die Nobel-Einkaufsstraße Omotesando mit den üblichen Geschäften wie Fendi, Louis Vuitton usw. Irgendwie empfand ich die Straße als gar nicht so besonders, klar sind dort zahlreiche teure Mode- und Accessoire-Läden, aber irgendwie fehlte der Straße das Flair.

 
 
 
 

Nach 1 km endet die Straße am Yoyogi-Park, wo wir rechts abbogen und zur Takeshita Straße spazierten. Eine Shopping-Straße wie so viele in Tokio, aber diesmal mit Focus auf abgedrehter Jugendkultur in Bezug auf greller Mode, Süßigkeiten und allerlei Accessoires, die wir Europäer weder kennen, noch beschreiben können. Dort liefen auch im Sinne der Harajuku Mode (schräg, schrill) verkleidete Frauen herum, um aufzufallen und gesehen zu werden. Dann die Straße wieder zurück zum Yoyogi-Park, mit dem Meiji Jingu First Torii Gate, mit 10 Meter Höhe der größte Schrein in Tokio. Unser Weg führte durch den penibel gepflegten Park zum Meiji-Schrein, der einem ehemaligen Kaiser gewidmet ist.

 
 

 
 

Dort fand zufällig eine Hochzeit mit Prozession statt, angeführt von einem Geistlichen und dem Brautpaar. Wir setzten unseren Weg durch den Yoyogi-Park fort und verließen jenen am nördliche Ende mit den vielen Hochhäuern. Dort befinden sich auf engem Raum die höchsten Bürotürme in Tokio, so auch das Metropolitan Government Building, (243 Meter hohes Rathaus mit 2 Türmen). Im Untergeschoss stellten wir uns für den Beuch der kostenlosen Aussichtsplattform im 45. Stock. an und nach 30 Min. warten und einem Security-Check fuhren wir mit dem Aufzug nach oben. Selbstredend, dass der Ausblick auf die 9,3 Mio. Einwohner Stadt Tokio und das endlose Häusermeer genial war, zumal man von der Aussichts-Etage des Rathauses einen 360 Grad Blick hat.

 
 

 
 

Im und vor dem Rathaus wurde natürlich reichlich Werbung für die bevorstehende Sommer-Olympiade gemacht. Im Untergeschoss des Rathauses liefen wir durch endlose unterirdische Gänge, bestimmt 1,5 km, zur Shinjuku-nishiguchi Station, von wo aus wir mit der Oedo Line zurück nach Asakusa fuhren. Erneut spazierten wir durch den quirligen Ausgeh-Stadtteil und letztlich nochmal zum Fluss Sumida. Denn die Wolkenuntergrenze ließ mittlerweile vom Ufer aus einen Blick auf die unteren 450 Meter des 634 Meter hohen Tokio Skytree zu. Mittlerweile schon 15.30 Uhr, liefen wir zurück zum Hotel und holten dort unsere Koffer ab. Es folgte ein 1 km Spaziergang zur Asakusa Station.

 
 

 

 
 

Da wir ja immer ohne Koffer unterwegs waren, ist uns nie aufgefallen, dass die Station über keine Rolltreppen verfügt (zumindest nicht an unserem Eingang). Mit der Keikyū Airport Line fuhren wir 45 Min. bis zum Internationalen Terminal des Haneda Airports. Dort durch lange Gänge liefen wir zur Abflughalle, wo wir uns am Air China Schalter anstellten. Irgendwie ging es langsam vorwärts, sodass wir erst nach 30 Min. unseren Koffer abgeben konnten und die Bordkarten erhielten. Dann durch die Sicherheitskontrolle, wo wir im Anschluss im Transit-Bereich zu Abend aßen. Lange Wege führten uns dann zu unserem Abflug-Gate, wo nach weiteren 20 Min. warten pünktlich um 19 Uhr das Boarding des Airbus A330-200 begann.

 
 

 
 

Während wir bereits im Flieger saßen, verzögerte sich der Abflug um 40 Min., sodass wir erst um 20.10 Uhr starteten. Dafür gab es auf dem 4 Std.10 Min. Flug sogar eine vollwertige Mahlzeit. Der Flug nach Peking führte großräumig um Nord-Korea herum (wäre der kürzeste Weg gewesen) und führte uns über Wladiwostok, Russland. Bei der Landung in Peking flogen wir erst am Flughafen vorbei, um dann nach einer 180 Grad Kehre jenen von Süden anzufliegen. Nach der Landung und einen langen Fußweg folgte das Drama China-Einreise. Der Automat (ähnlich wie in den USA), wo man ein paar Fragen beantwortet und Fotografiert wird, erkannte Doro´s Fingerabdruck nicht.

 
 

 
 

Die Service Kraft die unterstützen sollte, sprach natürlich kein Englisch. So dauerte es 30 Min., bis der Finger schlussendlich doch erkannt wurde und wir zu einem Beamten duften, der final und letztendlich positiv über unsere Einreise im, Rahmen des 144 Std. Visums entschied. Natürlich nur 1 Schalter geöffnet und der Beamte prüfte sehr gründlich, sodass weitere 30 Min. verstrichen (15 Min. pro „Einreisewilliger“ Person), eher wir an der Reihe waren. Auch bei uns wurde gründlich geprüft und diverse Stempel im Pass zum Anlass genommen, um zu fragen wo das war und wir dort gemacht haben. Dies dauerte bei uns beiden weitere 30 Min., sodass wir um 1 Uhr endlich unsere Koffer aufnehmen konnten und den Flughafen verließen.

 
 
 
 

Natürlich die nächste Schlange am Taxistand, wo vorwitzige Chinesen wie dort ortsüblich versuchten, sich vorzudrängeln. Mit dem Taxi fuhren wir schließlich 40 Min. zum Beijing Pudi Hotel nahe dem Hauptbahnhof. Das Taxameter stand auf 95 RMB, also 100 gegeben. Taxifahrer unzufrieden. Also 150 RMB gegeben, könnte ja noch Straßenmaut dazukommen. Fahrer immer noch unzufrieden. Also ihm 50 RMB wieder weggenommen und ihm einen schönen Tag gewünscht und zur Rezeption zum Check In gegangen. Um 2 Uhr fielen wir schließlich todmüde ins Bett.

 
 

                                                                                                                                                      

 
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