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22.11.2019 - Reisebericht Japan - Tag 14 - Hakone See - Odawara - Yokohama - Queen's Square Yokohama - Yokohama Landmark Tower - Asakusa - Asakusa Schrein - Nakamise - Asahi Beer Hall

Reiseblog - Fotoblog - Japan - Tokio -  Richmond Hotel Premier Asakusa International

   
 
 
 
 

Wie schon am Vortag auf dem Wetter-App vorausgesagt, hat sich das Wetter enorm verschlechtert, was sich auch bis zu unserer Japan-Abreise nicht änderte. Da in solchen traditionellen Hotels keine Dusche auf dem Zimmer gibt, nutzten wir noch vor dem Frühstück den Onsen. Danach ein ausgiebiges Frühstück, gefolgt von der Nahortserkundung. Das Hotel ist 5 Min. vom Hakone See entfernt, von dem aus man bei gutem Wetter den Mt. Fuji wie auf einem Postkartenmotiv sieht. Aber leider war Nieselregen und Nebel, sodass man kaum die andere Seite des Ufers sah. Eigentlich eine wunderschöne, hügelige Gegend – wirklich schade. Das Hotel hatte zudem eine dem See zugewandte Liegewiese mit hervorragendem Ausblick – es sollte nun mal nicht sein.

 
 
 
 

Unser Plan war mit der Tokeido Hakone Seilbahn auf den aktiven Vulkan hinaufzufahren und dann mit einer weiteren Seilbahn über das dampfende Thermalfeld zu schweben. Aber das war absolut sinnlos, da man dort oben erst recht im Nebel war. Auch auf die Bootsfahrt mit dem Piratenschiff verzichteten wir – schade. Also checkten wir um 10 Uhr aus dem Hotel aus und liefen hinunter zum See, bzw. zur Seilbahn Talstation von wo aus der Bus nach Odawara fährt. Aber der fuhr aufgrund eines Erdrutsches leider nicht, sodass wir durch den Regen mit all unseren Koffern 1 km entlang der Uferstraße zu einer anderen Bushaltestelle laufen mussten, von wo aus eine anderen Buslinie fuhr.

 
 

 
 

Nach 20 Min. warten in der Kälte kam der Bus endlich, welcher durch eine schöne Landschaft fuhr, von der wir aber aufgrund des Regenwetters und den beschlagenen Scheiben im Bus nichts hatten. Insgesamt benötigte der überfüllte Bus 1 Std. 30. Min. bis wir endlich um 12.15 Uhr in Odawara ankamen und den Bus mit unserem letzten Bargeld bezahlten (die ATM an der Seilbahn Talstation akzeptiert nur japanische Karten). Wie immer in Japan ist der Bahnhof auch gleichzeitig ein Shopping-Center, in dessen Untergeschoss wir auf Nachfrage einen Geldautomaten fanden, der Internationale Kreditkarten akzeptiert. Von dort fuhren wir mit der Tokaido Line eine Stunde nach Yokohama Station.

 
 

 
 

Im Bahnhof fanden wir das letzte Kofferschließfach, wo wir für 1.000 JPY = 8,50 EUR alle 4 Koffer in einem Spind zusammen einschließen konnten. Eigentlich hatten wir einen kleinen Spaziergang durch die 3,7 Mio. Einwohner Stadt geplant, aber es regnete stark und aufgrund des Windes leider waagerecht. Folglich fuhren wir auf überdachte Rolltreppen bestimmt 500 Meter zum Yokohama Landmark Tower, mit 296 Metern das zweithöchste Gebäude in Japan. Der Plan nach oben zu Fahren war ja hinfällig, da der obere Teil des Hochhauses eh im Nebel war. Also zum angrenzenden Gebäude mit Shopping Mall Queen's Square Yokohama, wo im 1. UG das Hard Rock Cafe ist.

 
 

 

 
 

Anschließend wagten wir uns kurz vor die Tür zum Nippon Maru Memorial Park, wo ein altes Segelschiff vor Anker liegt und mit der Yokohama Cosmoworld ein Freizeitpark angesiedelt ist. Auf mehreren (vermutlich künstlichen) Insel wirklich schöngemacht, aber das Wetter war einfach fürchterlich. Also Rückzug zum Bahnhof und von dort mit der Keihin-Tōhoku Line in 50 Min. nach Tokyo zum Bahnhof Uneo. Wie wir in Tokio häufiger feststellten sind viele U-Bahnen nicht von Japan Rail betrieben, sodass wir uns am Automaten ein Ticket kaufen mussten (englisches Menü überall), so auch in diesem Fall. Von der U-Bahn waren es schließlich noch 200 Meter durch den Regen zu unserem Richmond Hotel Premier Asakusa International, inmitten des Ausgehviertels Asakusa.

 
 

 
 

Das Zimmer hatte geschätzte 8 m2, nicht mal einen Koffer konnte man ausbreiten und das für 150 EUR pro Nacht ohne Frühstück – Tokio halt. Nachdem wir uns eingerichtet hatten liefen wir durch den Regen, ca. 300 Meter zum Asakusa Schrein. Jenen erreichten wir durch das Hozomon (Schatz-Tor), und gelangten schließlich zur schön angeleuchteten Hondo (Haupthalle) - im 645 gegründet und eine der ältesten und schönsten in Tokyo. Unmittelbar daneben ist noch eine 5-stufige Pagode, der Asakusa-jinja (Schrein) und das Nitenmon (Zweites Himmel-Tor) - absolut sehenswert! Wir verließen die Tempel-Anlage nach Süden und gelangten somit auf die Nakamise, die Einkaufs- und Souvenir-Straße.

 
 

 
 

Aber selbst dort hatten die meisten „Buden“ aufgrund des Wetters geschlossen. Wir aber ließen uns nicht beirren und liefen mit unseren Schirm(en) zur Asakusa Station und von dort weiter über die Azuma-Brücke über den Fluss Sumida. Von der Brücke aus hat man einen schönen Blick auf die sich am Ufer ausreihenden Hochhäuser. So auch das auffällige Hauptquartier der Asahi-Brauerei, in dessen obersten Stock sich die Asahi Beer Hall befindet. Dort oben tranken wir jeweils ein Bier und schauten hinunter auf den Stadtteil Asakusa. Anschließend spazierten wir noch etwas durch den quirligen, aber auch traditionellen Ausgeh-Stadtteil mit seinen zahlreichen kleinen Restaurants, Kunsthandwerksläden und verschiedensten Geschäften.

 
 
 
 

Zudem wird fast an jeder Ecke Schaschlik oder sonstige Grillware angeboten. Wir liefen ziellos durch das Viertel und entdeckten durch Zufall ein weiteres Hard Rock Cafe (war gar nicht auf meiner Liste). Anschließend aßen wir in einem der Lokale etwas für uns undefinierbares, aber leckeres zu Abend. Gesättigt setzten wir unseren Erkundungs-Rundgang fort und gelangten dabei in das 7-stöckige Kaufhaus Don Quijote, wo es nichts gibt, was es nicht gibt oder auch noch so kitschig ist (u.a. 3Liter Jim Beam Flaschen für den großen Durst) . Gegen 21.30 Uhr waren wir wieder im Hotel und sahen uns auf einem Fernsehkanal den Status der Waschmaschinen im hoteleigenen Waschraum an (und lachten uns dabei „schlapp“) – komisches Japan.

 
 

                                                                                                                                                      

 
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