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23.11.2019 - Reisebericht Japan - Tag 15 - Shibuya Kreuzung - SHIBUYA 109 - Mega Don Quijote Shibuya - Odaiba - Unicorn Gundam Statue - Megaweb Toyota City Showcase - DiverCity Shopping-Zentrum - Akihabara

Reiseblog - Fotoblog - Japan - Tokio -  Richmond Hotel Premier Asakusa International

   
 
 
 
 

Auch an unserem 2.Tag in Tokio regnete es fortwährend. Aber immerhin war das Frühstück im Richmond Hotel Asakusa hervorragend. Eigentlich wollten wir auf den 634 Meter hohen Skytree, aber schon ab 200 Metern Höhe begann der Nebel. Also liefen wir 10 Min. zur Asakusa Station und fuhren von dort unterirdisch 30 Min. zum Bahnhof Shibuya (der Bahnhof mit dem größten „Menschenumsatz“ in Tokio). Denn dort ist die berühmte Shibuya Kreuzung, über die bei einer Grünphase bis 15.000 Menschen die Kreuzung überqueren. Schon aus dem Bahnhofsgebäude hatten wir aus dem 2. Stockwerk einen ersten Blick auf die Kreuzung, über welche aber bei dem Regenwetter nur geschätzte 3.000 Leute je Grünphase unterwegs waren.

 
 
 
 

Auch wir überqueren jene, wobei mich der Ort aufgrund der zahlreichen Leuchtreklame an den Häusern sehr an den Piccadilly Circus in London erinnerte. Schließlich gingen wir in den Starbucks, welcher ebenfalls im 2.Stock, einen hervorragenden Blick auf die Shibuya Kreuzung von der anderen Seite bietet. Da sich in dem Viertel zahlreiche große Kaufhäuser befinden, gingen wir einfach mal in das SHIBUYA 109. Ein riesiger Modeladen über 10 Stockwerke in dem es (fast) nichts gibt, was das Herz der jungen, modebewussten Kundin begehrt. Es folgte ein Besuch im Mega Don Quijote Shibuya, wo es von Haushaltswaren, über Elektronikartikeln und Lebensmittel und aufgrund der Saison sogar Weihnachtfrau Verkleidungen zu kaufen gibt (alles im Ramsch / Kitsch Bereich).

 
 

 
 

Der Stadtteil bietet in Bezug auf Shopping bedeutend mehr, dort kann man Tage verbringen, um alles zu erkunden. Wir liefen zurück zum Shibuya Bahnhof und fuhren von dort mit der Gaza Line bis Shimbashi Station und stiegen dort in die Yurikamome Line um. Diese wir von einer anderen Gesellschaft betrieben, sodass unsere am Morgen gekaufte Tageskarte nicht gültig war (was für ein Durcheinander im Tokio-ÖPNV). Der führerlose Zug fuhr zum Ende unserer Fahrt einen großen 360 Grad Bogen hinauf auf die Rainbow Bridge (Hängebrücke), um auf die künstliche Insel Odaiba zu gelangen. Dort stiegen wir aus und besuchten das Shopping-Zentrum DiverCity Tokyo Plaza.

 
 

 
 

Ein riesiger, moderner Shopping Tempel, in dem wir uns bis kurz vor 15 Uhr aufhielten und auch zu Mittag aßen, denn draußen fiel der Regen wegen des zunehmenden Windes fast waagerecht. Bei der Gelegenheit schauten wir uns die Show mit der 20 Meter hohen Unicorn Gundam Statue an. Naja, was soll ich sagen, 3 Min. ein paar Bewegungen, Geräusche und Lichteffekte und das war es dann. Hätten wir uns sparen können… Von dort liefen wir entlang einem großzügig angelegten Fußgängerweg mit schöner Bepflanzung zum Megaweb Toyota City Showcase. Dort schauten wir uns zuerst die kostenlose Ausstellung verschiedener Oldtimer verschiedener Fabrikate (auch eine BMW Isetta war dort ausgestellt).

 
 

 

 
 

Von den aktuellen Modellen (viele, die es in Europa überhaupt nicht zu kaufen gibt), bis zu Studien der Zukunft und auch „halbierte“ Fahrzeuge, um zu sehen, wieviel Technik in den Autos steckt und zahlreiche Simulatoren für die Kinder. Wenn man sich für Autos interessiert, absolut sehenswert. Des Weiteren ist auf der Insel Odaiba auch noch ein Riesenrad und weitere Vergnügungseinrichtungen, welche wir aber auch wegen des schlechten Wetters nicht besuchten. Wir liefen wieder zurück zum DiverCity Shopping-Zentrum und von dort weiter zum Ufer wo eine Kopie der New Yorker Freiheitsstatue ist (geschätzte 8 Meter hoch). Dahinter befindet sich die zuvor mit der führerlosen Bahn überquerte und fast 800 Meter lange Rainbow Bridge, mit allen Zu- und Abfahrten eine riesige Konstruktion über den Hafen von Tokio.

 
 

 
 

Mittlerweile bereits 16:30 Uhr und bei einsetzender Dämmerung liefen wir hinunter zum Schiffspier, wo die Bootsrundfahrten beginnen und wir soeben noch ein ablegendes Ausflugsschiff errichten. Die Fahrt führte unter die Rainbow Bridge hindurch, vorbei an der Hochhaus-Skyline des Stadtteils Kaigan. Dann ein weiterer Stopp hinter den Schleusen des Hamarikyū-Parks und dann unter zahleichen, teilweise beleuchteten Brücken hindurch den Sumiba Fluss flussaufwärts bis zum Asahi Beer Headquarter Building. Insgesamt dauerte die Bootsfahrt fast 1 Std. und war wirklich sehenswert, da wir diese bei Helligkeit begannen und bei Dunkelheit beendeten und die Skyline entlang des Flusses sehenswert ist.

 
 

 
 

Anschließend fuhren wir noch kurz mit dem Bahn zum Elektronik-Stadtteil Akihabara. Neben Kaufhäusern für Videospiele fielen uns in den Geschäften irgendwelche Sammelkarten, Figuren für bis zu 300 EUR und die als Schulmädchen verkleideten Frauen auf, die für die Cosplay-Cafés Werbung machen.  Schließlich fuhren wir zurück nach Asakusa und kehrten in ein Restaurant zum Abendessen ein. Da uns ja die Essenbezeichnungen auf der Speisekarte nichts sagten und der Kellner kein Englisch sprach, bestellten wir vermutlich die mengenmäßig kleinste Vorspeise. Mit anderen Worten: Wir wurden überhaupt nicht satt und kehrten schließlich noch in ein Sushi-Restaurant zum Sattessen ein. Gegen 21 Uhr waren wir wieder auf unserem Zimmer, wo wir unseren Koffer packten, da es am Folgetag weiter nach Peking ging.

 
 

                                                                                                                                                      

 
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