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25.11.2019 - Reisebericht Japan - Tag 17 - Arrow Tower Deshengmen - Chinesische Mauer - Badaling - Himmelsaltar - Chinesische Nationalmuseum - Platz des Himmlischen Friedens - Wangfujing Street - Zhengyangmen

Reiseblog - Fotoblog - China - Peking -  Beijing Pudi Hotel

   
 
 
 
 

Der Tag im Beijing Pudi Hotel (dem ehemaligen Marriott Hotel) begann mit einem fürchterlichen Frühstück, wegen Umbauarbeiten im ehemaligen Fitness-Raum. Da Personal war nur mit dem eigenen Handy beschäftigt und dreckig war es auch. Gegen 9.30 Uhr begannen wir unsere Peking-Erkundungstour, zwar bei strahlendem Sonnenschein, aber noch leichten Minusgraden am Morgen. Wir liefen 7 Min. zu Peking Central Station (der Hauptbahnhof, wo auch der Zug aus Moskau ankommt), auf dessen Vorplatz ganz schwer was los war. Die Staatsgewalt in Form der Polizei hatte auf mehreren Erhöhten Podesten den gesamten Platz unter Beobachtung (Stichwort demonstrieren unerwünscht).

 
 
 
 

Eigentlich wollten wir eine Tageskarte für die Pekinger U-Bahn kaufen, aber mangels Sprachbarriere wurden es schließlich zwei Einzelfahrten für jeweils 0,40 EUR. Wir fuhren mit der Loop Line 8 Stationen bis Jishuitan und liefen von dort noch 10 Min. zum Arrow Tower Deshengmen. Denn dahinter starten die Busse der Linie 877 zur Chinesischen Mauer, bzw. deren Abschnitt in Badaling. Es standen reichlich Busse bereit und wir konnten als letzte Passagiere noch in einem Bus zusteigen, der dann umgehend abfuhrt. Die Fahrt kostete 10 RMB = 1,30 EUR (Cash only) und führte uns durch die Vororte von Peking mit den riesigen sozialistischen Wohn-Hochhäusern.

 
 

 
 

Dabei wurden über einen kratzigen Lautsprecher irgendwelche Erklärungen auf Chinesisch abgegeben. Nach 30 Min. Fahrt wurde die Landschaft hügeliger und schroffe Berge kamen immer näher. Nach 80 Min. Fahrzeit erreichten wir unser Ziel (noch keine Mauer in Sicht), woraufhin wir den anderen Fahrgästen hinterherliefen. Vorbei an zahlreichen Essen- und Souvenirständen erreichten wir nach 300 Metern eine Art Innenhof mit mehreren Kassenhäuschen. Dort zahlten wir den Winterpreis (ist im Sommer 10 RMB teurer) von 40 RMB = 5,20 EUR, worauf der Aufgang zur Mauer folgte. Wir entschieden uns dafür zuerst links abzubiegen und den Südabschnitt zu „begehen“.

 
 

 
 

Dort war bedeutend weniger los und die Foto-Perspektive wegen der tiefstehenden Sonne auf den längeren, nördlichen Abschnitt besser. Nach 20 Min. Fußweg liefen wir wieder zurück und daraufhin den Nordabschnitt entlang. Dort war halb China unterwegs, da sich aus dem Abschnitt im Zusammenhang mit einer Art Sommerrodelbahn (für 100 RMB = 13 EUR!!!) zu einem Rundweg machen lässt. Abschnitte der Mauer sind sehr, sehr steil, sodass manch Chinese fortgeschrittenen Alters von seinen Verwandten geschoben und gezogen wurde J Nach gut 2 Std. erklärten wir die Chinesische Mauer für gesehen und aßen in einem der zahlreichen Restaurants irgendeine Nudelsuppe zu Mittag.

 
 

 

 
 

Die Mauer ist ein unglaubliches, von Menschenhand gebautes Bauwerk. In Badaling bestimmt 8 Meter breit und geschätzte 10 Meter hoch, welche über jeden, noch so steilen Berg führt. Um 14.30 Uhr fuhren wir wieder mit dem Bus zurück nach Peking und von dort weiter mit den U-Bahn zum Himmelsaltar / Temple of Heaven. In einem 215 ha großen Park gelegen, mit mehreren Tempelgebäuden und bis zu 600 Jahre alten Zypressen. Der Park schließt zwar erst um 20 Uhr, aber das mit Mauern abgegrenzte Gelände direkt um den Himmelsaltar bereits um 16 Uhr, sodass wir nur noch einen kurzen Blick „erhaschen konnten“. Eines der üblichen Peking-Postkartenmotive, wo früher der Chinesische Kaiser um eine gute Ernte betete.

 
 

 
 

Das Gelände ist ausgesprochen weitläufig, sodass man ausreichend Zeit für den Fußweg einplanen sollte. Mittlerweile schon 16.45 Uhr, setzte auch schon langsam die Dunkelheit ein und die Temperaturen gingen in den Keller, als wir das Gelände wieder verließen. Von dort fuhren wir wieder mit der U-Bahn zum Zhengyangmen, das Haupttor der Inneren Stadt (südliches Ende des Platzes des Himmlischen Friedens), durch welches früher nur der Kaiser laufen durfte. Leider war der gesamte Platz abgesperrt und von reichlich Polizei bewacht, sodass wir außen herum, am Nationalmuseum entlanglaufen mussten. Somit musste der Besuch des Platz des Himmlischen Friedens mit dem Mao Mausoleum auf morgen verschoben werden.

 
 

 
 

Schließlich erreichten wir die W Chang´an Ave mit dem roten Eingangstor zur Verbotenen Stadt mit dem großen Bild des Revolutionsführers Mao Zedong. Natürlich war auch dort schon geschlossen, sodass wir entlang der roten Mauer der verbotenen Stadt nach Osten, vorbei am riesigen Bejing Hotel ca. 1 km zur Wangfujing Street liefen. Vorgenannte Straße ist eine enorm breite Fußgängerzone mit zahlreichen großen Einkaufszentren und den üblichen Geschäften wie Zara und Apple. Wir folgten jener etwa 500 Meter bis zu deren nördlichen Ende ohne in irgendein Geschäft einzukehren und liefen wieder zu deren südlichen Anfang zurück. Auch hier war wieder eine extreme Polizeipräsents.

 
 
 
 

Dort entdeckten wir am Beginn einer Seitenstraße das Quanjude Roast Duck Restaurant. Der Speisesaal war riesig und gut gefüllt, wo wir uns eine Peking-Ente bestellten. Jene wurde vor unseren Augen filetiert und uns kurz gezeigt, wie man jene mit den Beilagen und der Soja-Sauce isst Wir verließen das Restaurant gegen 20 Uhr und da es mittlerweile draußen kalte -3 Grad Celsius war, gingen wir mal in das ein oder andere Geschäft entlang der Wangfujing Straße zum Aufwärmen. Schließlich aber nahmen wir die U-Bahn zurück zum Hotel, wo wir gegen 21.15 Uhr eintrafen.

 
 

                                                                                                                                                      

 
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