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26.11.2019 - Reisebericht Japan - Tag 18 - Platz des Himmlischen Friedens - Große Halle des Volkes - Tor der Aufrichtigkeit - Halle der Höchsten Harmonie - Jingshan Park - Olympia Park - Nationalstadion

Reiseblog - Fotoblog - China - Peking -  Beijing Pudi Hotel

   
 
 
 
 

Der Tag begann mit einem katastrophalen Frühstück im Bejing Pudi Hotel. Man will ein 5-Sterne Hotel sein und hat nur löslichen Kaffee und keinen O-Saft und das gesamte Personal spricht kein Englisch? Da passt doch was nicht… Bei frühmorgendlichen, leichten Minusgraden liefen wir wieder zum Pekinger Hauptbahnhof. Von dort mit der blauen Loop Line U-Bahn und der Linie 1 insgesamt 4 Stationen bis Tian'anmen East. Nach einer Sicherheits- und Passkontrolle (10 Min. anstellen) waren wir um 11 Uhr auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Wie zu erwarten riesig groß, deutlich größer als der Rote Platz in Moskau mit einem Obelisken (Denkmal für die Helden des Volkes) aus Marmor in der Mitte.

 
 
 
 

Nach Westen ist der Platz begrenzt durch die imposante Große Halle des Volkes, das Parlament und Veranstaltungsort für nationale Feierlichkeiten mit u.a. einem Kongress-Saal für 10.000 Personen und eine Bankett-Halle für 5.000 Gäste. Im Osten grenzt das nicht minder keine Chinesische Nationalmuseum, mit 195.000 m2 das weltweit größte Museumsgebäude. Nach Süden sahen wir das Mao-Mausoleum mit langer Schlange von Menschen die hofften noch bis 12 Uhr Einlass zu erhalten. Wir liefen um das Mausoleum herum, bis zum Zhengyangmen, dem bezüglich der Größe beeindruckenden Haupttor, durch welches früher nur der Kaiser laufen durfte (jetzt sogar wir).

 
 

 
 

Anschließend wieder den ganzen Weg zurück und überquerten die W Chang´an Ave und waren somit vor dem Eingangstor zur Verbotenen Stadt mit dem Bild von Mao Zedong. Durch jenes liefen wir, worauf das Duanmen, das Tor der Aufrichtigkeit folgte. Es folgte ein Wassergraben und das Haupttor, das Meridian Gate, der eigentliche Eingang zur verbotenen Stadt. Rechts daneben sind zwei unscheinbare „Buden“, wo wir unter Vorlage unseres Passes die Eintrittskarten kaufen mussten. Dem Merian Gate, folgte das Tor der Höchsten Harmonie, worauf wir den großen Platz mit der Halle der Höchsten Harmonie erreichen, die Audienzhalle des Kaisers mit seinem Thron – wirklich gigantisch.

 
 

 
 

Unser Weg führte uns weiter zur Halle der Erhaltung der Harmonie, der Ort der letzten Stufe der kaiserlichen Prüfung und dann zum Tor der Himmlischen Reinheit, dessen äußerer Hof zu zeremoniellen Zwecken genutzt wurde und der innere Hof die Heimat des Kaisers und seiner Familie war. Es gab noch zahlreiche weitere Paläste und Pavillons, insgesamt sollen es 890 sein. Wir setzten unseren Weg mit dem Palast der Irdischen Ruhe (Palast der Kaiserin) und letztlich dem Tor der Göttlichen Macht fort, welcher gleichzeitig der Nordausgang der verbotenen Stadt ist, fort. Dort überquerten wir wieder den Burg- / Wassergraben und daraufhin eine Straße und gingen in den Jingshan Park (2 RMB = 0,25 EUR Eintritt).

 
 

 

 
 

Dort führten uns steile Fußwege nach oben zur höchsten Ergebung von Peking und zu einem Pavillon, von wo aus wir einen hervorragenden Blick auf die verbotene Stadt und den Rest des dicht bebauten Peking hatten. Wir verließen den gar nicht mal so kleinen Park nach Nordwesten und liefen dann 2 km, vorbei am Qianhai Lake mit einem schönen Park, zur Yandai Xie Street. Der Stadtteil repräsentiert das alte Peking mit kleinen Häusern und einem angrenzenden See auf dem man mit dem Boot fahren kann. Natürlich auch zahlreiche Restaurants und Souvenirgeschäfte, aber alles ausgerichtet auf chinesische Kundschaft. Dort fanden wir in einem Restaurant eignen nicht zigarettenverqualmten Ort zum Abendessen.

 
 

 
 

Anschließend liefen wir noch kurz zum nahen Drum Tower, einem alten Wahrzeichen von Peking und die ehemalige Zeitansage. Von dort weiter zur nächsten U-Bahnstation und mit zweimaligem Umsteigen zur Station Olympic Park, wie zu vermuten, direkt am Olympiagelände. Zuerst liefen wir an einem (vermutlich) künstlichen Fluss mit ebenso künstlich angelegten Seen über einen riesigen Platz in Richtung Nationalstadion (auch Vogelnest genannt). Man konnte jenes auch besichtigen, aber leider nur in Verbindung mit Barzahlung und unsere Renminbi-Bestände waren wegen der Abreise in ein paar Stunden begrenzt. Nahe dem Olympiastadion ist auch das Nationale Hallenstadion und das Nationale Schwimmzentrum – alle drei schön angeleuchtet.

 
 

 
 

Der Platz, bzw. der Weg vorbei am Stadion Richtung Süden war riesig, da kann man ganze Kleinstädte unterbringen. Nach 20 Min. erklärten wir alles für gesehen und da mittlerweile war auch die Sonne untergegangen war und die Temperaturen wieder im Minusbereich waren, wärmten wir uns in der unterirdischen Xin´Ao Mall an der Olympic Park U-Bahnstadion auf. Da diese ausgesprochen groß war und wir wegen des Abflugs mitten in der Nacht Zeit hatten, verweilten wir dort bestimmt eine Stunde. Von dort fuhren wir dann mit der U-Bahn, erneut mit 2x Umsteigen, zur Station Tuanjiehu und liefen noch 800 Meter (durch Zufall vorbei am einem Bürohaus mit dem ARD und ORF Studio) zum Shopping Komplex Taikoo Li Sanlitun.

 
 
 
 

Ein modernen futuristischen Shopping Komplex, wo alle großen Marken ihre Flagship-Stores haben und sich die größte Adidas Filiale der Welt befindet. Frau schaute sich mal dort mal „kurz“ um und wurde sogar bei Abercrombie fündig. Gegenüber der Mall befinden sich zahlreiche kleine Scene Kneipen, wovon wir eine kurz besuchten, aber der Preis von 8 EUR für 1 kleine Bier ließen uns wieder gehen. Aber in der Shopping Mall fanden wir ein nettes, westliches Kaffee, wo wir bei einem Getränk oder zwei bis 21 Uhr verweilten. Dann fuhren wir mit erneutem, 2x umsteigen mit der U-Bahn zurück zum Pekinger Hauptbahnhof und liefen von dort noch 7 Min. zum Hotel.

 
 

                                                                                                                                                      

 
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