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17.11.2017 - Reisebericht Australien - Tag 11 - Darwin - Parlament Northern Territory - Gouvernment House - Waterfront - The Mall - Museum and Art Gallery of Northern Territory  - Flug Virgin Australia nach Perth

Reiseblog - Fotoblog - Australien - Western Australia - Perth - Travelodge Hotel Perth

 
 
 
 

Nach dem Frühstück checkten wir aus unserem Zimmer aus und ließen die Koffer an der Rezeption verwahren. Da das Hotel direkt an der Esplanade gelegen ist, an dem sich ein Grünstreifen parallel zum Meer anschließt (leider aber keinen direkten Zugang zum Wasser oder Badestrand entdeckt) liefen wir den Spazierweg durch den penibel gepflegten Park nach Südosten. Nach 700 Meter erreichten wir das das schneeweiße Parlament des Northern Territory (dem Legislative Assembly of the Northern Territory) – das von außen schon was „hermachte“. Dann weiter, vorbei am kleinen, beschaulichen Gouvernment House (Sitz des Gouverneurs), das älteste europäische Gebäude im Northern Territory.

 
 
 
 

Kurz hinter dem Gouvernment House stiegen wir über Treppen durch einen tropischen Wald (obwohl noch mitten in der Stadt, war davon nichts mehr zu merken) hinab zum Eingang der Darwin Oil Storage Tunnels, wo im 2. Weltkrieg das Öl vor den japanischen Angriffen gebunkert und geschützt wurde. Wir besichtigten die Tunnel nicht und liefen direkt weiter zur Darwin Waterfront. Dort sind moderne, luxuriöse Apartment-Häuser mit Restaurants an einer künstlichen Lagune mit kleinem, künstlich angelegten Sandstrand (Eintritt kostenlos). Angrenzend ist ein Meerwasser-Wellenbad, das am Sonntagmorgen gut besucht war. Wir liefen um die Lagune herum, über eine Fußgängerbrücke auf die gegenüberliegende Seite und gingen kurz in das Convention-Center hinein.

 
 
 
 

37 Grad waren es draußen, im Gebäude allerdings noch (gefühlte) 16 Grad, sodass wir den dort stattfindenden Weihnachts-Flohmarkt schnell wieder verließen. Vorbei am Meerwasser-Wellenbad und weiteren Appartement-Häusern, führt ein Aufzug hinauf. Dann über eine Brücke und wir gelangten bequem ins Stadtzentrum, bzw. auf die Smith Street, wo wir vorbei an der kleinen Kathedrale auf die Fußgängerzone zu liefen, die in Darwin „The Mall“ heißt. Aber wie bei einer Stadt mit 106.000 Einwohnern zu erwarten nichts Besonderes, ein paar kleine Modeläden und viele Souvenirgeschäfte und am Sonntagmittag wie ausgestorben. Gut gefiel mir nur das kostenlose WIFI in der kurzen Shopping-Straße…

 
 
 
 

Im weiteren Verlauf (wo wieder Autos fahren) heißt die Straße wieder Smith Street, wo wir einen Block später auf die Peel Street abbogen und so unseren Bogen zurück zum Novotel komplettierten. Dort holten wir unsere Koffer ab und fuhren mit dem Wagen 10 Min. zum Museum and Art Gallery of Northern Territory. Das Thema ist wie zu vermuten das Northern Territory, die Aborigines und die vielfältige Tierwelt. Mein Schwerpunkt war allerdings die Zerstörung durch den Zyklon Tracy am 24.+25.12.1974 und das Thema Einwanderung. Das Museum kann ich nur wärmstens empfehlen, mit Abstand das (für mich) interessanteste Museum auf unserer Australien-Reise. Eigentlich wollten wir im Restaurant des Museum and Art Gallery of Northern Territory essen, aber aufgrund eines ausgeprägten Kantinen-Charakters fuhren wir zurück zur Darwin Waterfront.

 
 
 
 

Dort aßen wir auf der Außenterrasse eines irischen Burger Restaurants und fuhren gegen 15:30 Uhr zum Flughafen (nur 15 Min. außerhalb des Stadtzentrums – Darwin ist ein Dorf). Kurz am Terminal vorgefahren und die Koffer ausgeladen, fuhr ich alleine zurück zum großen Außerhalb-Parkplatz wo die Mietwagen parken. Den Fahrzeugschlüssel im Terminal am Europcar-Schalter abgegeben, checkten wir umgehend bei Virgin Australia ein. Dann durch die Sicherheitskontrolle, worauf wir Airside ca. 1 Std. Zeit bis zum Boarding hatten. Die Anzahl der Geschäfte war erfreulich, sodass wir dort den Großteil unsere Zeit verbrachten. Unser Pilot holte sich bei Mc. Donalds noch einen Burger und einen Kaffee, worauf 10 Min. später das Boarding begann.

 
 
 
 

Pünktlich um 17:30 Uhr hoben wir (wie immer im Norden bei Darwin) in den gewittrigen Abendhimmel ab. Wir flogen auf die Timor See hinaus und dann einen Bogen nach Südwesten. Weiter über das endlose, unbewohnte, erst grüne, später rote Land, bis wir nach 3 Std. 40 Min. Flugzeit in Darwin landeten. Der Airbus A320 von Virgin Australia muss mal einen deutschen Besitzer gehabt haben, da einige Auskleber noch in deutscher Sprache waren. Um 19.30 Uhr Ortszeit (wieder 1,5 Std. Zeitverschiebung) landeten wir in Perth. Virgin Australia hat mir als Produkt hervorragend gefallen, es gab zwei Sandwitches und als Bordunterhaltung wurden Tabletts mit vorinstallierten Filmen ausgeteilt.

 
 
 
 

Während Doro wieder am Kofferband auf unser Gepäck wartete, lief ich mit unseren 2 Handgepäck-Koffern zur Europcar Autovermietung. Das Terminal Gebäude verlassen war es vorbei mit der Darwin Hitze, keine 30 Grad mehr am Abend, sondern nur noch kalte 17 Grad. Wir erhielten einen Mitsubishi ASX, einen wirklich schönen Mittelklasse SUV mit erst 3.000 km auf dem Tacho in schicker, blauer Farbe (nur der Verbrauch war mit 8,5 Litern bei max. 90 km/h auf den australischen Landstraßen eher unzeitgemäß). Nachdem der Papierkram erledigt war und ich den Autoschlüssel erhielt war auch Doro mit dem Gepäck da und wir fuhren 25 Min. nach den Anweisungen unseres Navis zum Travelodge Hotel Perth.

 
 
 
 

Direkt im Stadtzentrum an der Hay Street gelegen, fand ich zu der abendlichen Uhrzeit einen Parkplatz am Straßenrand, dessen Parkuhr erst wieder um 8 Uhr gefüttert werden musste (die Hotelgarage war mit 20 AUS wieder richtig teuer). Nachdem unsere Koffer auf dem Zimmer waren, liefen wir 400 Meter die Hay Street entlang, da Frau wieder Hunger hatte und ich Verlangen nach einem Bier aus dem Liquor Store. Bei diesem kurzen Spaziergang wurde uns klar, dass wir seit Sydney endlich wieder in einer richtigen Stadt sind (was man von Alice Springs und Darwin nicht behaupten konnte). Mit fast 1,7 Mio. Einwohnern die 4. Größte Stadt des Kontinentes mit richtigen Hochhäusern usw. Nach dem kurzen Rundgang waren wir gegen 21.30 Uhr wieder im Hotel, sahen noch etwas TV, wobei uns die Augen zufielen.

 
 
  

  

                                                                                                                                                               

 
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