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15.11.2017 - Reisebericht Australien - Tag 8 - Arnhem Highway  - Spectacular Jumping Crocodile Cruise - Window on the Wetlands - Mamukala Billabong - Ubirr Rock - Nadab Lookout - Bardedjilidji Sandstone Walk

Reiseblog - Fotoblog - Australien - Northern Territory - Jabiru - Mercure Kakadu Crocodile Hotel

 
 
 
 

Vor dem Frühstück noch schnell die Parkuhr „gefüttert“, da an der Esplanade das Parken nur bis 8 Uhr kostenlos war und die Hotel-Garage mit AUD 10 sehr teuer war. Wir verließen das Hotel um 9.30 Uhr und schon nach 10 Min. Fahrt ließen wir die Stadt hinter uns. Entlang dem schurgeraden Arnhem Highway fuhren wir durch den Wald, wobei uns wieder einige Road-Trains begegneten. Unser erster Stopp nach 65 km Fahrt war der Abzweig zur „Spectacular Jumping Crocodile Cruise“ (Ausgeschildert) kurz vor dem Eingang zum Kakadu N. P. Vom Arnhem Hwy. fuhren wir eine kleine Holperpiste und erreichten nach 2,3 km den Parkplatz am Bootsanleger. Nach kurzer Wartezeit begann unsere Bootsfahrt auf dem Adelaide River um 11 Uhr.

 
 
 
 

Schon nach 5 Min. entdeckten wir das erste Krokodil. Mit einem langen Stock und einem Bindfaden mit einem Fleischstück an dessen Ende wurde das Tier gelockt und dazu animiert mit einem möglichst großen Satz senkrecht aus dem Wasser zu springen (was mal mehr und mal weniger gelang). Insgesamt wurde dies innerhalb einer Stunde bei 5 verschiedenen Krokodilen gemacht. Da die Flussmündung des Adelaide River nicht weit entfernt ist, waren in dem Brackwasser sowohl die großen, angriffslustigen Salzwasser- als auch Süßwasserkrokodile. Später wurden noch Vögel mit riesiger Flügel-Spannweite im Flug gefüttert und pünktlich um 12 Uhr waren wir wieder zurück am Ausgangspunkt.

 
 
 
 

Ok, war ganz nett, aber AUD 40 auch eine Menge Geld für diese Vorführung. Wir fuhren die Holperpiste zurück zum Arnhem Hwy., und kehrten  an dessen Abzweig das Visitors Center „Window on the Wetlands“ ein. Das dortige Thema sind die Überschwemmungsgebiete und deren zahlreichen, tierischen Bewohner. Letztlich blickten wir vom Aussichtspunkt im 1. Stock in die Ferne auf die weitläufigen Wiesen, die aber noch nicht unter Wasser standen. Mitte November waren wir in der Übergangszeit zur Wet Season, d.h. ein kräftiger Nachmittags-Schauer, aber noch lange kein komplettes Landunter wie im Dezember / Januar. Nach weiteren 85 km Fahrt über ein Asphaltband durch den tropischen Regenwald erreichten wir den Kakadu Nationalpark, wo wir AUD 25 pro Person Eintritt für eine 3-Tageskarte zahlten (ein Gebäude am Straßenrand, keine Schranke)

 
 
 
 

Nach weiteren 70 km Fahrt hielten wir am Mamukala Billabong, wo wir 300 Metern zu einem Aussichtspunkt liefen, wo wir auf ein Überschwemmungsgebiet mit Seerosen und diversen angeblich seltenen Vögeln blickten. Naja – muss man nicht unbedingt gesehen haben…. Mittlerweile zog der Himmel zu und auf den letzten 33 km zu unserem Mercure Kakadu Crocodile Hotel in Jabiru begann es wie aus Eimern zu schütten. Jabiru ist der einzige Ort im Kakadu N.P. mit 2 Hotels und Campingplätzen. Deshalb hat unser Mercure Hotel eine gewisse Monopolstellung, was sich in Bezug auf Qualität leider negativ auswirkt. Wir bezogen kurz unser Zimmer und da der Regen aufgehört hatte, fuhren wir gleich weiter zu den Ubirr Rock Art Sites in der East Alligator Region.

 
 
 
 

43 km auf der Oenpelli Rd., eine kleine, asphaltierte Straße durch den dampfenden Regenwald (wegen dem vorherigen Regen). Vom Parkplatz liefen wir 300 Meter durch den Regenwald zu einem Felsüberhang (Rainbow Serpent) mit vielen Felszeichnungen. Gesehen und für gut befunden liefen wir 200 Meter weiter zur Crosshatching Gallery mit weiteren Felsmalereien. Dort beginnt der Aufstieg zum Nadab Lookout, wo wir über Felsstufen auf den ca. 150 Meter hohen Fels hinauf kletterten. Wie bei einem Lookout zu erwarten, war die Fernsicht gut, auf der einen Seite der dichte Regenwald, auf der anderen auf eine Ebene mit einer großen Wiese (Überschwemmungsgebiet). Beim Abstieg entdeckten wir eher durch Zufall noch die Main Art Gallery mit weiteren Felszeichnungen.

 
 
 
 

Nach 1,5 Std. waren wir wieder am Auto und da wir auf dem Hinweg nahe dem Border Store einen Abzweig zum Bardedjilidji Sandstone Walk gesehen haben, folgten wir der Straße. Doro war wegen der Uhrzeit (17 Uhr) zwar gegen den zusätzlichen 2,5 km Rundweg, aber irgendwie überzeugte ich sie. Durch das dichte Unterholz des Kakadu N.P. mit fürchterlich vielen Fliegen (die mit Vorliebe in Ohren, Augen und Mund flogen) liefen wir 300 Meter zu einer ca. 80 Meter hohen Sandstein-Formation. Da auf der Lichtung mehrere Sandstein-Hügel sind, führte der Weg um diese herum, zwischen jenen hindurch und letztlich durch eine kleine Höhle hindurch. Nach 1,5 km teilte sich der Weg, und in der Hoffnung auf eine Abkürzung, entschieden wir uns dem Dry-Season Track zu folgen.

 
 
 
 

Wie wir feststellten keine gute Idee, da wir mit einem riesen Sprung einen Fluss überqueren mussten und mehrere Schilder vor Flusspferden und Krokodilen warnten. Zudem wurde es bald dunkel und der Weg nahm kein Ende. Es beschlich uns ein leichtes Panik-Gefühl und anstelle die Wanderung zu genießen, hasteten wir nur noch durch den Wald. Nach 1 Std. (für angeblich 2,5 km???) erreichten wir wieder den Parkplatz, ich konnte mir im Wagen erst mal was von Doro anhören. Wir fuhren 1 Std. zurück zum Mercure Kakadu Crocodile Hotel in Jabiru und aßen im dortigen Restaurant mit gutem Essen und lausigen Service zu Abend.

 
 
  

  

                                                                                                                                                               

 
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