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13.11.2017 - Reisebericht Australien - Tag 5 - Ayers Rock / Urulu - Mala Carpark - Mala Walk - Mala Puta - Kanthju Gorge - Lungkata Walk - Sunrise Point - Sunset Point

Reiseblog - Fotoblog - Australien - Northern Territory - Yulara - Pioneer Outback Lodge

 
 
 
 

Um 7 Uhr war die Nacht beendet und wir um 8.10 Uhr gefrühstückt und ausgechecket. Denn um 8.15 Ubr sollte der Flughafen-Transfer kommen, der für 14 AUD zum Airport fährt (ÖPNV kostet 19 AUD). Um 8.20 Uhr war immer noch nichts zu sehen und die Rezeption hörte bei dem Anbieter nach. Um 8.30 Uhr kam endlich jemand, der noch 2 weitere Hotels abklapperte und schließlich um 8.45 Ubr wieder an unserem Holiday Inn Potts Point ankam - maximal vera…!!! Mit 2 weiteren Stopps waren wir um 9.40 Uhr am Flughafen - 20 Min. vor Ende des Boardings. Natürlich war bei Jetstar Australia eine lange Schlange, sodass wir (nachdem wir Bordkarten und Gepäck-Label selber erzeugt hatten) an den Sonderschalter für „Last Minute Fluggäste“ durchgelassen wurden.

 
 
 
 

Zum Glück war an der Sicherheitskontrolle nichts los, sodass wir 15 Min. vor Beginn des Boardings am Gate waren. Schon im  Flieger mussten wir am Gate noch 20 Min. warten, weil das Gepäck spät angeliefert wurde. Um 11 Uhr hoben wir endlich ab, flogen einen Bogen auf das Meer hinaus und schließlich über die Blue Mountains nach Nordwesten. Hinter den Blue Mountains wurde der Boden noch landwirtschaftlich genutzt (die Felder waren deutlich zu erkennen), aber nach 40 Min. Flug dominierte trockenes, gelbes und rotes Land unter uns. Die Flugzeit betrug 3 Std., sodass wir aufgrund der 1,5 Std. Zeitverschiebung um 12.30 Uhr auf dem Ayers Rock Airport bei heißen 32 Grad landeten.

 
 
 
 

Wie vorher recherchiert, war der Sitzplatz auf der linken Seite goldrichtig, da man beim Anflug den Ayers Rock sah. Auf dem Mini-Flughafen (5 Flugbewegungen an dem Tag) war Landebahn = Taxiway. Doro stellte sich an das Kofferband, während ich das Thema Mietwagen regelte. Wir erhielten einen Toyota Camry (VW Passat Größe).  Vom Flughafen waren es 8 km bis zum Hotel - der Pioneer Outback Lodge im (einzigen) Ort Yulara. Unser Hotel war Mittelmaß, es gibt in Yulara noch die Backpacker-Version und die Luxus-Version für 380 EUR / Nacht. Kurz die Koffer im Zimmer abgelegt, fuhren wir in den einzigen Supermarkt im Ort um Wasser zu kaufen (1L Mineralwasser 3,11 AUD / 1,25L Cola 5,60 AUD -welcome to the Outback). Natürlich führte unser Weg nun direkt zum Urulu Nationalpark- natürlich mit Schranke und 25 AUD Eintritt / Person für 3 Tage.

 
 
 
 

Nach weiteren 7 km vom Parkeingang aus, erreichten wir das Visitors Center mit ausgiebigen Erklärungen über die Aborigines-Kultur und auch die einzige Versorgungs-Einrichtung im Nationalpark (fotografieren verboten). Von dort fuhren wir 3 km zum Mala Carpark, wo der 1 km lange Mala Walk beginnt (wer hätte das gedacht). Vom Parkplatz läuft man 300 Meter auf den Felsen zu und dann parallel zu jenem zu einem Felseinschnitt und steht direkt vor der 270 Grad umgebenden 350 Meter hohen, roten Felswand. Der Weg führt weiter parallel in 5 Meter Abstand an dem großen Fels-Klotz vorbei, an einer für die Aborigines heiligen Stelle (freiwilliges Fotografier-Verbot), vorbei an der Mala Puta (Höhle mit Felszeichnungen) bis man in einem weiteren Felseinschnitt, ein mit Wasser gefüllten, kleines Wasserloch erreicht - den Kanthju Gorge

 
 
 
 

 Außer uns war dort niemand- ein herrlicher Ort zum Innehalten, nur war es Bewölkt, sodass der rote Felsen nicht in der Sonne leuchtete. Wir liefen den gleichen Weg wieder zum Parkplatz zurück (insgesamt waren wir 1 Std. unterwegs) und weil wir so gut in Schwung waren, gleich noch den Lungkata Walk. Erst in 200 Meter Abstand zum Ayers Rock, später vorbei an einem Vorsprung näher heran und schließlich in ein Seitental hinein mit weiteren Aborigine-Felsmalereien zum Muttitjulu Wasserloch nach 2,5 km (one way) Wanderung. Mittlerweile kam das Gewitter und folglich auch die Blitze immer näher und wir beeilten und gehörig auf dem Rückweg. Auf den letzten 500 Metern fielen vereinzelte, große Tropfen und der Wind nahm ordentlich zu.

 
 
 
 

Kaum im Auto brach der Sturzregen über uns herab - Glück gehabt... Wir warteten den Regen am Mala Carpark ab, in der Hoffnung, dass kleine Wasserfälle den Ayers Rock hinunter fließen, aber außer kleine Rinnsale war da nichts, denn mit 10 Min. Sturzregen reichte die Wassermenge scheinbar nicht. Vom Mala Carpark fuhren wir zuerst zum Visitors Center und dann in etwa 15 Min. Fahrzeit um den Uluru herum. Leider war es immer noch teilweise bewölkt und wir ahnten, dass das Sonnenuntergangs-Foto wohl blass werden würde. Da es nicht lohnte, zurück nach Yulara zum Hotel zu fahren, machten wir noch einen Abstecher zum Sunrise-Point. Dort läuft man zum Parkplatz über Stege aus einem Hügel und bestaunt den Klotz von Südosten.

 
 
 
 

Um 18 Uhr führen wir zum Sunset Point, ein riesiger, parallel der Straße angelegter Parkplatz für > 100 PKWs. Dort verstand ich auch die Bemerkung beim Autovermieter zuvor, dass ich mich nicht auf das Autodach stellen dürfe (was ich mit Kopfschütteln kommentierte), denn nicht wenige machten genau das... Obwohl vor 1,5 Std. noch „wetterlicher“ Weltuntergang war, schien plötzlich die Sonne und der Urulu wurde wunderschön angeschienen. Nur das letzte glutrot fehlte, da sich 2 Min. bevor die Sonne den Horizont berührte, sich eine Wolke davor schob. Um 18.30 Uhr fuhren wir zurück zu unserem Hotel in Yulara, legten Kamera & Co. ab und liefen zum nahen Pioneer Lodge Barbecue.

 
 
 
 

Im Nachhinein betrachtet die größte “Touristen-Verarsche“, AUD 30 für ein kleinen Fleischstreifen Känguru, Krokodil und Wasserbüffel, welche ich mir an schmierigen Gasherden selber zubereiten musste und ein nicht minder liebloses Salatbuffet. Die Sitzbänke hatten zudem den Charme und die Sauberkeit eines Schützenfestes ab 23 Uhr. Ich kann nur deutlich empfehlen noch kurz zum nahen Sails in the desert zu fahren (dem Hotel für 380 EUR pro Nacht), wo wir am Folgetag aßen und es im Restaurant überhaupt nicht abgehoben teuer, dafür aber vernünftig ist. Direkt nach dem Abendessen waren wir auf unser Zimmer verschwunden und sahen dort noch etwas TV.

 
 
  

  

                                                                                                                                                               

 
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