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25.11.2017 - Reisebericht Australien - Tag 19 - Forrest Place, Murray St., Kings Park, State War Memorial, The Perth Mint, St. Mary´s Cathedral, Barrack St., Swan Bells, Elisabeth Quay

Reiseblog - Fotoblog - Australien - Western Australia - Perth - Parmelia Hilton Perth

 
 

 
 

Nach einem ausgiebigen und guten Frühstück im Parmelia Hilton Hotel starteten wir unsere Stadterkundung gegen 9.30 Uhr. Entlang der Straße St Georges Terrace liefen wir über ein paar Querstraßen zur Fußgängerzone Murray Street und weiter zum Forrest Place. Die St Georges Terrace hat ein unübliches Erscheinungsbild. Mit ca. 30-stöckigen Büro-Hochhäusern mit der üblichen Glasfront und dazwischen die mini wirkende Trinity Uniting Church, die St-Georges Anglican Cathedral und diverse nur 2-3-stöckige Gebäude aus der Kolonialzeit – als und neu auf engstem Raum. Unser Ziel der Forest Place ist ein „großer“ Platz (zumindest für Perth Verhältnisse) der für politische Versammlungen und Demonstrationen genutzt wurde mit alten, schön restaurierten Gebäuden, so z.B. die Commonwealth Bank und das General Post Office (in letzterem ist nun H&M).

 
 
 
 

Um 10 Uhr aber auch schon von lustigen Aborigines besucht, die die Schnapsflasche kreisen ließen (eigentlich weniger Lustig das Thema). Von dort nahmen wir den kostenlosen Bus zum Kings Park. Innerhalb des Stadtzentrums sind die ÖPNV-Busse in Perth generell kostenlos – gute Idee den Verkehr im Stadtzentrum zu minimieren. Nach 10 Min. Fahrt waren wir da und liefen 200 Meter zum Kaarta Gar-up, einem Aussichtspunkt von dem aus man den besten Blick auf die Skyline hat, als auch auf den Swan River. Von dort weiter, vorbei am State War Memorial durch den penibel gepflegten Park mit tropischen Pflanzen und Palmen zum Lotterywest Federation Walkway.

 
 
 
 

Dieser begann mit einer Holzbrücke und führte weiter über eine modern, geschwungene Glas-Brücke auf Baumwipfel-Höhe, zusammen geschätzte 600 Meter lang. Von dort liefen wir entlang kleiner Fußwege, weiter über eine große Wiese auf der gerade eine Bühne abgebaut wurde, zum DNA-Tower. Der 15 Meter hohe Aussichtsturm ist wie eine DNA „geformt“, den wir kostenlos über die Außentreppe bestiegen. Nun, man sieht aus der Höhe einiges vom Park und wie zu erwarten viel grün, aber vom Stadtzentrum nur das oberste Ende der Hochhäuser, weshalb ich den Kaarta Gar-up Aussichtspunkt besser fand.  Letztlich liefen wir entlang dem Kokoda Track Memorial Walk zurück zum Ausgangspunkt und kehrten im dortigen Restaurant kurz ein.

 
 
 
 

Von dort fuhren wir mit dem kostenlosen Bus zurück ins Stadtzentrum. Der Kings Park ist ein Muss wenn man in Perth ist, so nah am Stadtzentrum und trotzdem so weit weg vom Lärm der Großstadt. Wir stiegen an der Hay Street aus und liefen zur parallelen Murray Street und diese, vorbei an alten viktorianischen Häusern, zur sehenswerten Saint Mary's Cathedral, der wohl größten Kirche in Perth. Gesehen und für gut befunden spazierten wir weiter zur The Perth Mint, eine noch produzierende und die einzige Münzprägeanstalt in Australien in einem altehrwürdigen Gebäude. Zwar kann man „die Produktion“ besichtigen, aber dafür bedarf es einer Voranmeldung.

 
 
 
 

Letztendlich sahen wir uns die Ausstellung über die Geschichte an, wo man auch allerlei Goldmünzen und Barren mit der Prägung der Perth Mint kaufen kann. Von dort fuhren wir mit dem Bus zurück in das Stadtzentrum zur St Georges Terrace (Straße) nahe dem Hotel. Durch Einkaufspassagen liefen wir zur parallelen Hay Street und spazierten entlang der Fußgängerzone mit den zahlreichen Geschäften. Schilder wiesen darauf hin, dass es eine Nichtraucher-Fußgängerzone sei – Sachen gibt´s. Eher durch Zufall entdecken wir den London Court – kein Gericht – sondern eine kleine Gasse, welche von ihrem Aussehen auch in Heidelberg oder Rotenburg ob der Tauber seien könnte. Fast ausschließlich mit Souvenirgeschäften und asiatischen Touristen (und uns). Nach der Hay Street liefen wir noch die parallele Fußgängerstraße Murray Street ab und Frau kehrte in das ein oder andere Geschäft ein. Schließlich liefen wir eine Querstraße hinunter zum Swan River mit dem Ziel Swan Bell Tower.

 
 
 
 

Nach der Hay Street liefen wir noch die parallele Fußgängerstraße Murray Street ab und Frau kehrte in das ein oder andere Geschäft ein. Schließlich liefen wir eine Querstraße hinunter zum Swan River mit dem Ziel Swan Bell Tower.Ein 82 Meter hoher Turm, der seit dem Jahr 2000 das Wahrzeichen von Perth ist (mir vorher allerdings nicht bekannt). Trotzdem ist der Glockenturm mit seiner Konstruktion aus Glas, Beton und Kupfer in seiner Architektur einzigartig. Direkt angrenzend ist der Elisabeth Quay, von wo aus auf dem Swan River zahlreiche Ausflugsboote und Fähren ablegen. Nach einem kurzen Weg und Rast im Hotel, machten wir uns auf dem Weg zum Abendessen.

 
 
 
 
 

Nach der Pleite am Vortag im Isle of Voyage, liefen wir zum Belgien Beer Cafe am westlichen Ende der Murray Street. Dort ist die Ausgehmeile von Perth mit zahlreichen Cafés, Restaurants und Pubs. Nach dem Abendessen liefen wir vorbei am wunderschön angeleuchteten His Majesty's Theatre zurück zum Hotel. Dort packten wir unsere Koffer, da es am folgenden Nachmittag wieder zurück nach Europa ging. Perth hat einen besonderen Charme – es ist keine wirkliche Weltstadt wie Sydney oder San Francisco. Aber dennoch habe ich die Mischung aus modernen Hochhäusern und kleinen alten Gebäuden aus der Kolonialzeit in der Vielzahl und so dicht beieinander noch nie gesehen. Die Stadt ist trotz ihrer fast 1,7 Mio. Einwohner auch nicht hektisch und auch zu Fuß ist alles einfach zu erreichen. Daumen Hoch!

 
 

 

  

                                                                                                                                                               

 
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